A Travellerspoint blog

May 2006

Mt. Cook / Wanaka / Queenstown

semi-overcast

Aoraki / Mt. Cook
Nach einer kalten Nacht und dem Fruehstueck holen uns um 10.00h unsere Guides Vernon und John fuer unsere Gletscher Tour ab. Auf Vernon haben wir uns schon sehr gefreut, da das Foto im Flyer...hm...sagen wir mal... einzigartig ist. Fotos folgen. :-)

Wir machen uns auf den Weg zu unserer 2stuendigen Tour zum Tasman Glacier und lernen dabei jede Menge ueber neuseelaendische Gletscher, das wir wohl leider wieder recht schnell vergessen werden... Bleibenden Eindruck hat auf jeden Fall die Begeisterung der Neuseelaender hinterlassen, wenn sie staendig betonen, wie grossartig und schoen ihr Land ist. Wissen wir doch, denn sonst waeren wir ja nicht hier :-)
Vernon klaert usn auch ueber die einspurigen Bruecken auf: Da im Fruehling die Hochwasser fuehrenden Fluesse immer wieder Bruecken abreissen, werden nur noch einspurige Bruecken gebaut, da das einfach billiger ist! Naja, und der Verkehr in NZ haelt sich ja auch in Grenzen.

Zurueck im hostel machen wir uns mit 'unserem' Auto auf den Weg nach Queenstown. Wir nehmen ein Stueck einen Asiaten mit, den wir vom YHA kennen, da er per Autostopp nach Tekapo will.

Wanaka
Wir machen einen kleinen Umweg nach Wanaka, da ich dort sehr gerne Sky Diven moechte. Wanaka ist ein kleines Staedtchen am Lake Wanaka, wirklich sehr nett. Allerdings spielt das Wetter bei meinem Sky Diving Plan nicht mit - ein Sprung ist leider wetterbedingt nicht moeglich. Einmal mehr macht uns also das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wir nutzen den Stopp fuer eine kleine Pause und fahren dann weiter nach Queenstown.

Queenstown
In Queenstown scheint dann wieder die Sonne.
Am Weg dahin faellt uns ein kleiner Stein auf die Windschutzscheibe, der auch gleich einen kleinen SPrung hinterlaesst. Aber eigentlich nicht weiter schlimm und wir sind ja versichert.

In Queenstown finden wir erst keinen Parkplatz und dann nur 2 Betten in einem wirklich heruntergekommenen Hostel. Zu allem Uebel teilen wir uns das Zimmer mit zwei Maedels, die keinen besonderen Wert auf so etwas wie Ordnung legen und ihre Bierflaschen sogar im Bad stehen lassen. Hier werden wir wohl wirklich nur zum Schlafen bleiben, denn auch die Kueche sind echt 'grindig' aus. Naehere Beschreibungen lass ich besser sein.

Da wir nach ein paar Tagen in der Einsamkeit am Kaikoura, Mt. Cook und Tekapo endlich wieder in einer kleinen Stadt - Queenstown hat gerade mal 7.500 Einwohner - sind, gehen wir am Abend ins Pub. Dort lernen wir ein paar Einheimische - Maori - kennen. Unglaublich, wie schnell und viel Bier die trinken koennen...

Posted by Ingrid_M 3:06 AM Archived in New Zealand Comments (1)

Lake Tekapo / Mt. Cook (Aoraki)

sunny

Lake Tekapo
Wir stehen frueh auf, fruehstuecken und machen letzte Fotos vom Lake Tekapo, bevor es weiter zum Mt. Cook geht, das etwa 100km entfernt ist. In Tekapo tanken wir noch, weil dies beim Mt. Cook wohl nicht moeglich ist - sagt der Reisefuehrer.

Nun geht es eine ganze Weile lang von der Einoede in die absolute Abgeschiedenheit. Wider Erwarten geht's eigentlich immer nur gerade aus - also keine kurvige Bergstrasse, wie ich sie erwartet haette.
Durch die vielen Berge um uns hat man das Gefuehl, schon sehr hoch unterwegs zu sein, tatsaechlich sind es aber nur rund 800 Hoehenmeter oder so, aber da die Berge so nah sind, wirkt dies wohl viel hoeher.
Es scheint tatsaechlich die Sonne und der Himmel ist grossteils blau - wir machen daher immer Fotostops - u.a. vom Lake Pukaki, den wir eine ganze Weile entlang fahren.

Aoraki / Mt. Cook National Park
Das Wetter haelt immer noch!!! Nach dem Einchecken im YHA suchen wir das Infozentrum - mit Betonung auf 'suchen', denn obwohl das Dorf winzigst ist, koennen wir es eine Weile nicht finden. Naja, wir machen dann gleich den 'village walk' und kommen da an einer Statue von Sir Edmund Hillary vorbei, der wohl Neuseelaender ist. Ausserdem kommen wir zum 'Hermitage', einem teuren Hotel, das das Dorf dominiert. Als wir dann endlich das Info-Zentrum gefunden haben, muessen wir feststellen, dass es wegen Inventur bis am Nachmittag geschlossen ist. Bloed. Denn hier wollten wir das Heli-Hiking buchen, da das Wetter wirklich grossartig ist.

Daher machen wir uns auf den Weg zum 'Kea Point Walk' mit genialer Aussicht auf die umliegenden Berge. Vor allem auf den nebel- und wolkenfreien Mt. Cook. Eine Seltenheit! Aber das war uns das Land eigentlich nach dem ins Wasser gefallenen Whale Watching in Kairkoura schuldig! Keas, diese Voegel, sehen wir am Kea Point allerdings nicht. Allerdings haben wir auch schon Ausblick auf einen Gletscher und den zugehoerigen See.

Zureuck im Dorf erfahren wir im Infozentrum, dass im Winter weder Heli-Hiking noch Horse Trekking moeglich sind. Schade. Als Ersatz buchen wir eine Gletscher Tour mit einem Jeep. Da sich"s heute nicht mehr ausgeht, machen wir uns das gleich fuer den naechsten Morgen aus.

Da es schon zu spaet fuer eine laengere Wanderung ist - imnmerhin ist hier Winter und es wird frueh dunkel - machen wir uns auf den Weg ins Hostel. Zuvor treffen wir aber noch auf 2 Enten, die Andrea kampflos in die Flucht schlagen :-)
Am Abend spielen wir noch die NZ-Ausgabe von trivial pursuit. Und frieren im YHA, weil die Heizung nach dem Tag ohne STrom wohl noch immer nicht funktioniert.

Weitere NZ-Eindruecke:
- Ich wollte noch in Tekapo Geld abheben. Geht aber nicht. Der naechste Bankomat befindet sich im 45km entfernten Twizel!!! Tanken ist wenigstens in Tekapo moeglich. Im Reisefuehrer wird eben auch empfohlen, noch dort zu tanken, da's in Mt. Cook so teuer bis bzw nur im teuren Hotel geht. Und auch das nur dann, wenn man da was konsumiert. Diesem Hotel scheint uebrigens ohnehin das ganze Dorf zu gehoeren. Irgendwie haengt in Mt. Cook wirklich ALLES bei dem Hotel.
- Sehr praktisch: Da's hier so einsam und verlassen ist, konnten wir ohne Probleme staendig zum Fotografieren mitten auf der Strasse anhalten.

Posted by Ingrid_M 2:49 AM Archived in New Zealand Comments (0)

Kaikoura / Lake Tekapo

rain

Kaikoura
Der Blick aus dem Fenster beim Aufstehen: Bewoelkt, aber immerhin regnet es nicht. Wir freuen uns auf das Whale Watching und machen uns gleich auf den Weg dorthin, um zu erfahren, dass die Tour wegen 'stuermischer See' abgesagt werden muss. Schade, wirklich schade.
Auf die spaetere Tour koennen wir nicht warten, da wir noch recht Weit nach Lake Tekapo fahren muessen - also sind wir gleich dahin aufgebrochen.
Wir waren dann wohl rund 5,5 Stunden unterwegs. Erst auf der 'grossen' Strasse '1' entlang der Ostkueste, dann sind wir ueber eine 'scenic route' weitergefahren. Was an der 'scenic route' so grossartig sein soll, konnten wir nicht feststellen. Es koennte aber auch an den vielen Wolken und dem Regen liegen, dass wir eigentlich nichts gesehen haben.

Auf der langen Autofahrt konnte ich auf jeden Fall jede Menge Eindruecke von NZ sammeln:
- Es gibt tatseachlich viele, viele Schafe.
- Die Neuseelaender sind unglaublich disziplinierte AUtofahrer: Selbst wenn es auf einer recht guten Strasse ewig gerade ausgeht, faehrt niemand schneller als die erlaubten 100km/h. Ganz stressfrei wird hier mit 80-90km/h gefahren - da kommt man sich mit 100km/h schon fast wie ein Raser vor :-)
- Die Strassenkarte ist sehr truegerisch: Strassen, die auf der Karte eher klein und unbedeutend wirken, koennen mit jeder Bundesstrasse bei uns mithalten. Es gibt keine Schlagloecher oder 'Fleckerlteppiche'. Naja, die Strassen hier in NZ sind wohl auch nicht besonders stark befahren.
Ganz anders verhaelt es sich bei den eingezeichneten Ortsschaften, die auch bald als 'town' bezeichnet werden. 'in real' sind dies meist winzige Doerfer, die aber alle zumindest eine Kirche, Schule und ein 'town center' haben.
- Mein liebster Eindruck: Ueberall an den Hauptstrassen finden sich Postkaesten, die haeufig auch sehr liebevoll hergerichtet und dekoriert sind. Einige dieser Postkaesten befinden sich in der Naehe von Nebenstrassen und Hauszufahrten; aber andere stehen voellig herrenlos am Strassenrand. Allmaehlich hab ich den Eindruck, dass sogar die Schafe hier Post bekommen! ;-)

Lake Tekapo
Mitten in den Bergen taucht dann ploetzlich der Lake Tekapo vor uns auf; die Berge sind schon schneebedeckt.
Wir checken im YHA ein und machen uns gleich danach auf den Weg zur 'church of the good shephard', einer kleinen Kirche, die direkt am See liegt. Die winzige Kirche wird vor allem fuer Hochzeiten genutzt und ist schon lange im voraus ausgebucht. Durchaus verstaendlich!
Gleich daneben befindet sich eine 'Collie'-STatue, die an die Treue der Hunde im Mackenzie Country erinnern soll.

Das YHA hier ist auch ganz nett: Im Aufenthaltsraum gibt es neben dem Blick auf den See durchs Panoramafenster einen Holzofen und sogar eine Katze.
Doch morgen ab 6.00h frueh gibt's hier keinen Strom - abgesehen vom Supermarkt und der Tankstelle. Das gilt wohl auch fuer Mt. Cook Village, das unser naechstes Ziel ist.

Eine Ergaenzung gibt es noch zu meinen NZ-Eindruecken: Regelmaessig tauchen einspurige Bruecken - auch bei groesseren Strassen - vor uns auf. Was der Grund dafuer ist, koennen wir allerdings nicht erkennen....

Posted by Ingrid_M 2:33 AM Archived in New Zealand Comments (0)

Christchurch / Kaikoura

semi-overcast

Christchurch
Meine erste Nacht in einem 'youth hostel' war ganz ok. Unsere Zimmerkolleginen sind erst spaet heim gekommen und frueh aufgestanden, dementsprechend oft bin ich munter geworden. Aber an dieses staendige Kommen und Gehen werde ich mich wohl noch gewoehnen.

Wir fruehstuecken in einem kleinen Cafe und holen im Anschluss unser Auto ab: Einen kleinen Toyota Echo, der fuer uns silbern aussieht, aber angeblich blau ist. Naja, die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Mal abgesehen davon, dass ich beim Autofahren staendig Scheibenwischer und Blinker verwechselt hab, geht das Linksfahren eigentlich ganz gut. Vorerst aber nur zurueck ins 'Base', denn da buchen wir noch unsere Bus-Tour namens 'Sally :-)

Anschliessend machen wir uns auf den Weg nach Kaikoura. Bei herbstlich-blauem Himmel und mit vielen Schafen am STrassenrand. By the way - jede Menge Schafe waren auch so ziemlich das erste, dass ich von NZ gesehen habe - bereits im Anflug auf Christchurch haben die gemuetlich fast neben der Landebahn gegrast.
Jedenfalls: Die Landschaft auf der Fahrt nach Kaikoura ist wirklich grossartig und beeindruckend.
Nach etwas mehr als 150km Fahrt und etwas ueber 2h Fahrtzeit treffen wir gegen 14.00h in Kaikour ein. Hier gibt es im uebrigen keine Autobahnen, und die STrasse mit der Nummer '1', die wir nach Kaikoura gefahren sind, klingt zwar gross und wichtig und ist dementsprechend auch am Plan eingezeichnet, ist aber eigentlich mehr mit einer - sehr kurvigen - Landstrasse vergleichbar.

Kaikoura
In Kaikoura fahren wir gleich zur 'Whale Watching Station' und reservieren undsere Plaetze fuer den naechsten Morgen um 10.00h.
Im Anschluss machen wir uns auf den Weg ins oertliche YHA (Youth Hostel Irgendwas, Association villeicht...?), um dort unsere Betten zu buchen. Doch da die Rezeption nicht besetzt ist, vertreiben wir uns die Wartezeit mit einem Picknick am STrand - und das alles bei strahlend blauem Himmel!
Doch kaum haben wir eingecheckt und wollen uns auf den Weg zu einer 'seal colony', Lookout und ueberhaupt zu einem Spaziergang machen, zieht Nebel auf. Wir lassen uns davon zwar nicht abhalten, aber im Grunde sehen wir ausser Nebel gar nichts. :-(

Posted by Ingrid_M 2:14 AM Archived in New Zealand Comments (0)

Christchurch

sunny

Die letzten 2,5h Stunden Flugzeit von Sydney nach Christchurch vergehen recht schnell - wohl auch, weil ich endlich etwas schlafen kann. Bis Andrea mich geweckt hat, weil wir kurz vorm Landen waren und ich meine 'Einreiseerklaerung' noch nicht ausgefuellt hatte. Das hab ich natuerlich gleich nachgeholt - was allerdings im noch verschlafenen Zustand gar nicht so einfach war ;-). Ja, ich habe meine Tasche selber gepackt, nein, ich fuehre nichts verbotenes wie Essen, Muscheln oder aus Leder gemachte Trommeln ein. Einzige Gefahrenquellen: Meine 'hiking boots' und dass ich vor weniger als 30 Tage auf einem Bauernhof war. Naja, ich durfte jedenfalls einreisen.
Bei Andrea und ihrem verlaengerten Pass war es - einmal mehr - etwas komplizierter. Aber letztlich hat dann auch da alles gepasst, auch wenn es wieder etwas laenger gedauert hat,

In Christchurch - gegen 16.00h Ortszeit - angekommen erfahren wir als erstes von unserer Fahrerin des Shuttlebusses, das heute das grosse Rugby-Finale in Christchurch stattfindet: 'Christchurch Crusaders' gegen die 'Wellington Warriors'. Wie wir am naechsten Tag erfahren haben, haben die Crusader - angeblich sogar ueberlegen - gewonnen.

Wir checken recht muede gleich im 'Base' ein, machen aber dennoch noch einen kurzen Stadtspaziergang. Erster halt fuer mich ist das Starbucks am Cathedral Square - ein Kaffee fuer mich war schon laengst ueberfaellig.

Zurueck im 'Base' planen wir die kommenden Tage. Allerdings ist das recht muede, da wir beide sehr muede und dementsprechend unkompliziert sind.

Posted by Ingrid_M 2:04 AM Archived in New Zealand Comments (0)

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