A Travellerspoint blog

Lake Tekapo / Mt. Cook (Aoraki)

sunny

Lake Tekapo
Wir stehen frueh auf, fruehstuecken und machen letzte Fotos vom Lake Tekapo, bevor es weiter zum Mt. Cook geht, das etwa 100km entfernt ist. In Tekapo tanken wir noch, weil dies beim Mt. Cook wohl nicht moeglich ist - sagt der Reisefuehrer.

Nun geht es eine ganze Weile lang von der Einoede in die absolute Abgeschiedenheit. Wider Erwarten geht's eigentlich immer nur gerade aus - also keine kurvige Bergstrasse, wie ich sie erwartet haette.
Durch die vielen Berge um uns hat man das Gefuehl, schon sehr hoch unterwegs zu sein, tatsaechlich sind es aber nur rund 800 Hoehenmeter oder so, aber da die Berge so nah sind, wirkt dies wohl viel hoeher.
Es scheint tatsaechlich die Sonne und der Himmel ist grossteils blau - wir machen daher immer Fotostops - u.a. vom Lake Pukaki, den wir eine ganze Weile entlang fahren.

Aoraki / Mt. Cook National Park
Das Wetter haelt immer noch!!! Nach dem Einchecken im YHA suchen wir das Infozentrum - mit Betonung auf 'suchen', denn obwohl das Dorf winzigst ist, koennen wir es eine Weile nicht finden. Naja, wir machen dann gleich den 'village walk' und kommen da an einer Statue von Sir Edmund Hillary vorbei, der wohl Neuseelaender ist. Ausserdem kommen wir zum 'Hermitage', einem teuren Hotel, das das Dorf dominiert. Als wir dann endlich das Info-Zentrum gefunden haben, muessen wir feststellen, dass es wegen Inventur bis am Nachmittag geschlossen ist. Bloed. Denn hier wollten wir das Heli-Hiking buchen, da das Wetter wirklich grossartig ist.

Daher machen wir uns auf den Weg zum 'Kea Point Walk' mit genialer Aussicht auf die umliegenden Berge. Vor allem auf den nebel- und wolkenfreien Mt. Cook. Eine Seltenheit! Aber das war uns das Land eigentlich nach dem ins Wasser gefallenen Whale Watching in Kairkoura schuldig! Keas, diese Voegel, sehen wir am Kea Point allerdings nicht. Allerdings haben wir auch schon Ausblick auf einen Gletscher und den zugehoerigen See.

Zureuck im Dorf erfahren wir im Infozentrum, dass im Winter weder Heli-Hiking noch Horse Trekking moeglich sind. Schade. Als Ersatz buchen wir eine Gletscher Tour mit einem Jeep. Da sich"s heute nicht mehr ausgeht, machen wir uns das gleich fuer den naechsten Morgen aus.

Da es schon zu spaet fuer eine laengere Wanderung ist - imnmerhin ist hier Winter und es wird frueh dunkel - machen wir uns auf den Weg ins Hostel. Zuvor treffen wir aber noch auf 2 Enten, die Andrea kampflos in die Flucht schlagen :-)
Am Abend spielen wir noch die NZ-Ausgabe von trivial pursuit. Und frieren im YHA, weil die Heizung nach dem Tag ohne STrom wohl noch immer nicht funktioniert.

Weitere NZ-Eindruecke:
- Ich wollte noch in Tekapo Geld abheben. Geht aber nicht. Der naechste Bankomat befindet sich im 45km entfernten Twizel!!! Tanken ist wenigstens in Tekapo moeglich. Im Reisefuehrer wird eben auch empfohlen, noch dort zu tanken, da's in Mt. Cook so teuer bis bzw nur im teuren Hotel geht. Und auch das nur dann, wenn man da was konsumiert. Diesem Hotel scheint uebrigens ohnehin das ganze Dorf zu gehoeren. Irgendwie haengt in Mt. Cook wirklich ALLES bei dem Hotel.
- Sehr praktisch: Da's hier so einsam und verlassen ist, konnten wir ohne Probleme staendig zum Fotografieren mitten auf der Strasse anhalten.

Posted by Ingrid_M 02:49 Archived in New Zealand

Email this entryFacebookStumbleUpon

Table of contents

Be the first to comment on this entry.

This blog requires you to be a logged in member of Travellerspoint to place comments.

Enter your Travellerspoint login details below

( What's this? )

If you aren't a member of Travellerspoint yet, you can join for free.

Join Travellerspoint