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Te Anau / Doubtful Sound

sunny

Heute werden wir um 8.45h zu unserem Day Trip zum Doubtful Sound abgeholt. Erst geht es mit einem kleinen Bus ins 20km entfernte Manapouri; dort lernen wir erst mal unseren Guide Steve kennen, der uns sehr an Vernon von unserer Gletscher-Tour am Mt. Cook erinnert. Ich finde ja ausserdem, dass durchaus eine Aehnlichkeit mit dem 'Mad Max' vom Comic vorhanden ist - mal abgesehen von den Sommersprossen; aber hier ist's ja auch Winter...

Die Anreise zum doubtful Sound ist um einiges aufwaendiger als die Reise zum Milford Sound. Erst mal fahren wir mit einem eher kleinen Boot - v.a. gemessen an der Groesse des Sees - quer ueber den Lake Manapouri, der der zeitgroesste und v.a. der tiefste See Neuseelands ist. Auf der anderen Seite angekommen, steigen wir in einen Bus um. Dort sehen wir uns erst mal das unterirdische Kraftwerk an. Der Strom wird hier aus den Seen Te Anau und Manapouri gewonnen uns ist der groesste Stromlieferant des Landes. Nach dem Ausflug ins Erdinnere fahren wir mit dem unbehizten Bus - der 'Winterbus' ist wohl grad nicht verfuegbar, daher mussten wir den 'Sommerbus' nehmen - rund 1h lang durch den Nationalpark und ueber die Berge zum Doubtful Sound. Fuer mich sehr lustig: Die Strasse wird ja eigentlich nur von 2 Touri-Bussen am Tag benutzt, weil man ja nur mit dem Schiff dort hin kommt; aber die Beschilderung dieser Strasse laesst wirklich keine Wuensche offen!
Schon der Blick vom Berg auf den Doubtful Sound ist gigantisch. Und einmal mehr haben wir grosses Glueck mit dem Wetter: blauer Himmel und Sonnenschein!
Im Tal angekommen, steigen wir wieder vom Bus auf ein Schiff ('Charmaine irgendwie') um. Noch als 'Einfuehrung' zum Doubtful Sound: Der Name kommt daher, dass schon Captain Cook daran zweifelte, dass es genug Wind in diesem Fjord gibt, um da wieder raus segeln zu koennen. Daher liess er es dann auch bleiben. Da aber unser Schiff ueber einen Motor verfuegt, brauchen wir uns darum keine Sorgen machen. Zu Beginn erklaert uns Steve noch einmal das Schiff und legt dabei jede Menge Selbstvertrauen an den Tag: 'There are 2 reallz hot things on this boat: One is me and the other one is the hot water boiler!'. :-) Erinnert Euch nun bitte an den Vernon / Mad Max Vergleich...

Anyway. Ich war ja schon vom Milford Sound schwer begeistert, aber hier ist alles irgendwie noch grossartiger: Erst mal ist es viel ruhiger und touristisch nicht so gut erschlossen. Dann ist der Fjord an sich irgendwie abwechslungsreicher, 'verwinkelter'. Es gibt auch viel mehr kleine Inseln. Und ausserdem viel mehr Tiere: Wir haben u.a. Albatrosse gesehen, kamen an der groessten Robben-Kolonie des Landes vorbei, und haben sogar 2 Delphine gesehen - wenn auch nur kurz und recht weit entfernt. Wir haben zwar noch eine Weile auf die 2 Delphine gewartet, die haben sich aber leider nicht noch einmal blicken gelassen. Und durch die Sonne hat das Meer soooooo schoen geglitztert und es gab ganz, ganz viele Regenboegen zu sehen. So schoen: Das Blau des Meeres und des Himmels, dazwischen das Gruen der dicht bewachsenen Fjorde.

Zurueck ging's dann wieder mit dem Bus und dem kleinen Boot auf dem grossen See, wobei es da auch schon so allmaehlich dunkel wurde.
Nach diesem Tag steht jedenfalls fest, dass ich kein 'Seemannsgen' in mir trage: Sowohl die Wellen am offenen Meer als auch die Wellen am stuermischen Lake Manapouri bei der Rueckfahrt haben mir ganz schoen zu schaffen gemacht.

Zurueck in Te Anau: Immer noch schlechtes Wetter und Nebel. Was ja eigentlich egal war, da wir den Tag eh in der Sonne verbracht haben....

Posted by Ingrid_M 01:40 Archived in New Zealand

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